Wieso Krafttraining neben Mannschaftssport wichtig ist: sportartspezifisches Training

Für jede Sportart ist es unerlässlich zu trainieren, um sich zu verbessern. Wenn man Mannschaftssport betreibt, werden üblicherweise vom Verein Trainings angesetzt, wo für den Erfolg der Mannschaft trainiert wird, dazu gehören beispielsweise Spielzüge oder Techniktraining. Die Athletik bleibt vor allem in den niedrigeren Ligen sehr häufig auf der Strecke, weswegen viele es nicht schaffen sich wirklich zu verbessern. Das Athletiktraining unterteilt sich in fünf Formen: Krafttraining, Koordinationstraining Schnelligkeitstraining, Beweglichkeitstraining und Ausdauertraining. Da das Athletiktraining das Kerntraining ist, um sich zu verbessern, ist es das wichtigste Training, um seine Ziele zu erreichen. Das Krafttraining sollte auf die Anforderungen der Sportart angepasst sein, da es leistungstechnisch keinen Sinn macht z.B. Kniebeugen bis zum Boden zu machen wenn du in deinem Sport die Kraft aus einer Position brauchst, bei der du mit deinen Knien nicht mal bis auf 90° gehst, sondern die maximale Kraft aus einem Winkel über 90° aufbringen musst. 

Dauerhaft leistungsfähig im Mannschaftssport mit Krafttraining

Kraftsport ist nicht nur wichtig um seine Athletik zu verbessern, sondern auch um Verletzungen vorzubeugen.

So ist beim Fußball jede fünfte Verletzung eine Sprunggelenksverletzung. Weitere sehr häufige Verletzungen im Fußball sind Sehnen- oder Bänderverletzungen im Knie, welchen man gut mit Krafttraining vorbeugen kann. Sehnen hypertrophieren  genauso wie Muskeln wenn man sie trainiert, d.h. sie wachsen und sind durch dieses Dickenwachstum nicht so anfällig für Verletzungen wie Sehnen von Personen, welche kein Krafttraining betreiben. Hierfür stell dir vor, du ziehst einmal an einem Faden und einmal an einem Seil, was wird wohl eher reißen? 

Leistungssteigerung im Mannschaftssport durch Krafttraining

Um seine Leistung stetig zu steigern, muss man den gesamten Körper trainieren. Dabei liegt der Fokus bei verschiedenen Sportarten natürlich auf verschiedenen Partien des Körpers, beim Fußball eher bei den Beinen, anders als beim Handball, wo eher die Arme und der Oberkörper im Vordergrund stehen. Beine trainiert man zum Beispiel um seine Kraft in den Waden zu erhöhen, um höher springen zu können . Um bei körperlichen Auseinandersetzungen mit einem Gegner im Oberkörper stabil zu bleiben sollte man zwingend seinen Rumpf trainieren, d.h. Bauch und Rücken. Für Sportarten, bei welchen der Oberkörper stark genutzt wird ist es ratsam auch verstärkt seine Brust, Schultern und Arme zu trainieren.

Alles in Allem ist der Körper eine Einheit und sollte beim Training auch so angesehen und im gesamten trainiert werden.

Quellen

Verletzungen beim Fußball: statista.com. Häufigste Verletzungen nach Körperregion 2013

Athletiktraining: IST-Studieninstitut. http://www.ist.de/studieninfos/pdf/fa_athletiktraining_sg_bodylife_maerz2013.pdf (Stand:07.01.2017)

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